Bücher zum Sketchnoting üben

Bücher zum Sketchnoting üben?

Warum noch ein Buch zum Sketchnoting üben – obwohl es inzwischen sehr gute Bücher zum Sketchnoting, Graphik Recording & Co. gibt?

Grund 1, für ein weiteres Sketchnoting Buch:

Meine Erfahrung gerade als Trainer und Hochschuldozent ist: Üben ist wichtiger als lesen und nur wissen. Deshalb ist CLEVER VISUALISIEREN ein echtes Übungsbuch. Ein Buch direkt zum Reinskizzieren. Ein Buch mit Beispielen wie Visualisierungen unterschiedlich aussehen können. Und solche Bücher zum Sketchnoting üben gibt es kaum. Wenige Bücher über das Visualisieren sind als wirkliche Übungsbücher konzipiert. Und wenn es Werkblocks sind, liegt der Schwerpunkt stark auf dem visuellen Wortschatz. Zu kurz kommt meiner Erfahrung nach, was für eine gelungene Visualisierung wichtig ist. Beispielsweise wie visuelles Storytelling funktioniert, wie ich die Botschaft für die Ziele und Zielgruppe schärfe, oder wie ich Visualisierung als Kollaborations-Tool für bessere Ergebnisse nutze.

Du kennst wahrscheinlich den Spruch „Machen ist wie wollen, nur krasser“. Aber kennst du auch die Anekdote über den berühmten Gitarrenbauer, der an seiner Ladentür das Schild „Go home and practice (Geh heim und übe)“ hängen hatte: Er machte potenziellen Käufern unmissverständlich klar: Üben ist wichtiger als die neue, bessere Gitarre! Erst mit dem Üben und Tun wird aus Information Wissen und Können. In der Lernpsychologie spricht man von der 10.000-Stunden-Regel bis zur Meisterschaft. Sie besagt, dass sich Menschen, die in ihrem Gebiet Herausragendes leisten, sich mindestens 10.000 Stunden intensiv mit dieser Sache beschäftigt haben (müssen)!

Dieses Buch fordert dich immer wieder auf, den Stift in die Hand zu nehmen und zu üben. 10.000 Stunden wirst du aber nicht nicht brauchen, garantiert!. Denn du fängst nicht bei Null an: Du baust darauf auf, wie du als Kind gemalt und gezeichnet hast. Erinner dich kurz zurück an die Zeit, in der du alles, was Sie erlebt oder dir ausgedacht hast, einfach zu Papier bringen konntest. Mit Spaß und Stolz. Und dann kam der Kunstunterricht und mit ihm wurde dein innerer Kritiker lauter und Skizzieren zur Kunst. Mit diesem Buch machen du neue Erfahrungen …

Grund 2, für ein weiteres Sketchnoting Buch:

Der Grund bist du – denn Visualisieren, das Denken, Lenken und Kommunizieren mit Bildhaftem, mit dem Stift in der Hand, bringt dich weiter: Wie die Physikerin, die auf einem Kongress vor 300 Fachkollegen komplizierte Forschungsergebnisse vorstellt; wie den Schüler oder Studenten, der effektiver mitschreiben und sich den Stoff künftig leichter merken möchte; wie die Dozenten, die erfolgreicher und „gehirngerechter“ lehren möchten; wie den, der nicht länger mit langweiligen Powerpointfolien die Zuhörer in den „death by Powerpoint“ treiben will; wie den Projektleiter, der seine Mannschaft klar lenken und inspirieren möchte; wie die Beraterin, die Botschaften visuell auf den Punkt bringen möchte. Wie dich …

Dies gelingt vor allem, wenn du Visualisieren nicht als dekoratives Aufhübschen mit netten Bildchen verstehst, sondern als eindrückliches visuelles Storytelling. Damit nur so bring man, frau, * Menschen, Gedanken und Dinge in Bewegung!

Grund 3, für ein weiteres Sketchnoting Buch:

Immer nachdrücklicher fragen mich meine inzwischen über 3.500 Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob es endlich über meine, doch etwas andere Art, Visualisieren zu vermitteln, ein Buch gibt. Ich bin bescheiden genug, zu wissen, dass niemand das Rad neu erfindet. Ich weiß, dass tausende Wege zum Ziel und nicht nur nach Rom führen. Auch ich nutze Bausteine, die du auch woanders lernen, lesen und sehen könntest. Aber in CLEVER VISUALISIEREN findest du doch vieles, was in dieser Form noch nie veröffentlicht worden ist. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, die wichtigsten Prinzipien gelungener Visualisierungen in einem besonders verständlichen Zusammenhang darzustellen. Das nutzt dir beim effektiven Üben und schnellem auf-die-Straße-bringen des Gelernten.

Grund 4, für ein weiteres Sketchnoting Buch:

Dieses Buch ist nicht mein Erstes, sondern inzwischen mein Zehntes. So weiß ich: Schreiben hilft Gedanken und Methoden zu schärfen. Vor allem das Schreiben in Kombination mit dem Visualisieren! Schreiben bedeutet stets das Sammeln, Sichten und schließlich das Eindampfen-auf-das-Wesentliche. Die vielen Übungen und Impulse die ich inzwischen in meinen Workshops verwende auf knapp 200 Seiten zusammenzufassen, hat auch mir einige neue Erkenntnisse verschafft. Davon werden auch meine Kunden und Teilnehmer künftig profitieren.

Grund 5, für ein weiteres Sketchnoting Buch:

Es lockt das Gipfelglückgefühl. Dieses „Geschafft“ tut einfach gut, vor allem dann, wenn es dann auch denen, für die es geschrieben wurde, gefällt. Dieses Gipfelglück habe ich mir auch diesmal erarbeiten müssen – auch dieses Buch war wieder eine Herausforderung! Es war wieder LEIDENschaft, weil ich mir dafür die Zeit neben der Arbeit freischaufeln muss.

 

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