Layout schafft durch visuelle Struktur inhaltliche Ordnung. So erhöht ein gutes funktionelles Layout das Verständnis.

Deine Zeichenfläche – deine Bühne!

Mit der Vorarbeit für wirkungsvolleres Storytelling, weißt du nun schon, welche Akteure auftreten können und welche Gegenstände das „Bühnenbild = Visualisierungsmotiv“ bereichern. Als SketchnoterIn bist du RegisseurIn und kannst bestimmen, was, wo, und wann auf der Bühne geschieht. Mit dem Gedanken an ein Bühnenstück wird dir auch klar, dass es oft Sinn macht nicht nur an eine Szene, an eine Momentaufnahme zu denken. Denke an Handlungsverläufe, an Veränderungen die geschehen – das gehört zu einer Story. Das macht deine Visualisierung „tiefer“ und vielschichtiger. Diese Szenen/Momentaufnahmen können z. B. auf einem Zeitstrahl oder Weg angeordnet sein.

Nutze Perspektiv-Effekte für deine Visualisierung. Nutze dann Vorder-, Mittel- und Hintergrund als Bedeutungs- und Spannungsebenen.

Oft ist es treffender Entwicklungen auf mehrere Visualisierungen bzw. Charts aufzuteilen, die aufeinander bezogen sind. So wird der Handlungsverlauf der Story prägnanter.

Ein Gedanke: Wenn du live visualisierst entsteht jede Visualisierung Stück für Stück – dieses Dynamik ist automatisch MERKwürdiges Storytelling. Es ist also kein großer Schritt mehr zum Erklärvideo. Experimentiere doch damit und nehme das Entstehen deiner Sketchnote einfach mal auf wie im Schritt 7 dieser Anleitung demonstriert. Ein Sketchnotevideo, sketch4video ist auch ein perfekter „Hingucker“ und bündelt die Aufmerksamkeit.

Hier ein Link für häufige Layoutmuster. Denn es hat sich bewährt, nicht jedes mal das Rad, ein Grundlayout, neu zu erfinden. Mit den Prinzipien, welches Layout für welche Story sich eignet, kommst du effizient voran.


Bevor man die Sketchnote in Orginalgröße anlegt, helfen einfache Thumbnail-Skizzen, um das Layout bzw. die Aufteilung zu optimieren. Diese Skizzen sorgen für ein effizientes Sketchnoting. Sie unterstützen und trainieren die Vorstellungskraft und die Fähigkeit zum visuellen Denken und Entscheiden. Mit dieser Vorarbeit gelingt deine Sketchnote schneller, prägnanter und klarer. Ich habe hier ca 5. Minuten investiert – das spart mir später mindestens 30 Minuten!


Zur nächsten Übung:

5. Schritt: Mach’s spannend, Aktion!


Zurück zu allen Übungs-Schritten:

Einleitung: Wie beginnt man Sketchnoting – eine Anleitung

1. Schritt: Thema präzisieren mit der Notitzzettel-Methode

2. Schritt: Aus Stichworten wird eine Story

3. Schritt: Bringe Format und Handlungsrahmen zusammen

4. Schritt: Layoute das „Bühnenbild“

5. Schritt: Mach’s spannend, Aktion!

6. Schritt: Setze Akzente, rücke in’s rechte Licht

7. Schritt: Übe effektiv und werde schnell besser

 

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